news Juan Domingo Santos Thal # 08 Manuel Gallego Jorreto Thal # 06 Peter Raacke Thal # 07

Veranstaltungen zu den Themen Architektur, Baukultur, Städtebau und Landschaft, Kunst und Design. Sie wird von der galerie riedmiller und dem architekturforum kempten in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Architektenkammer und dem TAS – Treffpunkt Architektur Schwaben veranstaltet. Ort ist der ehemalige Milz-Käsereikomplex in Thal, Bad Grönenbach. Die Veranstaltungen und das anschließende Gespräch finden in den Räumen der galerie riedmiller statt. Open End. Mit Wein und Käse.

Thal # 14
Freitag, 08.05.15 / 19.30 h
Architektur und Identität / KAP on Tour / Allgäu
Positionen und Diskurs:
Jan Theissen, AMUNT Architekten / Aachen / Stuttgart
Bernardo Bader / Bernardo Bader Architekten Dornbirn, Österreich
Alexander Nägele / SoHo Architektur / Memmingen, Allgäu
Einführung und Moderation:
Andreas Grosz, Leiter KAP Forum / Köln
Doris Riedmiller, galerie riedmiller und architekturforum allgäu

Als Antwort oder Reflex auf die Angleichung durch die Globalisierung erleben wir eine Renaissance
des Lokalen, die sich auch in der Architektur widerspiegelt. Welche Rolle spielen lokale
Architektureinflüsse in einer globalisierten Welt? Gemeinsames Merkmal aller drei Architekturbüros,
die vor mehr als zehn Jahren gegründet wurden, ist ihre Bautätigkeit im lokalen Kontext bei
gleichzeitiger Wertschätzung durch internationale Architekturpublikationen, Preise und Auszeichnungen.
Open End mit Wein und Käse.
Gemeinsame Veranstaltung mit architekturforum allgäu e.v., Treffpunkt Architektur Schwaben der
Bayerischen Architektenkammer, KAP Forum für Architektur, Technologie, Design, Köln.
www.soho-architektur.de www.bernardobader.com www.amunt.info www.kap-forum.de

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Thal # 13
24.7.2014 / 19.30 h
Elena Rocchi / Phoenix / Barcelona / Rom
The Value and Aim in Drawing /
Wert und Ziel der Zeichnung
Grußwort Dr. Axel Lapp Leiter MEWO-Kunsthalle Memmingen
Einführende Worte Doris Riedmiller

Die Architektin und Künstlerin Elena Rocchi, Gastprofessorin am
Herberger Institute for Design and the Arts, Arizona State University,
bringt in ihrer Lehrtätigkeit ihre Sachkenntnis aus beiden Tätigkeits-
bereichen in einen spannenden Kontext. Nach ihrem Abschluß
(Architektur mit dem Schwerpunkt Geschichte und Restaurierung)
an der Università degli Studi di Roma ‚La Sapienza’ arbeitete sie
von 1995 bis 2008 für Mirailles Tagliabue EMBT in Barcelona
als Designer und Project Office Director.
Ihre künstlerischen Arbeiten wurden 2012 auf der Biennale in
Venedig ausgestellt. Zu sehen sind auch ihre Zeichnungen der Serie
‚The Last Supper’ und ihr Video ‚Drawing on origins’.
Open End mit Wein und Barbecue.

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Thal # 12 / 15.7.2013
Víctor López Cotelo / Madrid / München /
Architektur und Realität
Santiago de Compostela – die kontextuelle Haltung
der Bauten in der Altstadt und am Stadtrand.
Grußwort Landrat Hans-Joachim Weirather
Einführung Florian Plajer, Architekt und Stadtplaner

Als Gegenentwurf zu den großen Kubaturen des vergangenen spanischen Baubooms
ist die architektonische Haltung von Prof. Víctor López Cotelo zu lesen, unscheinbare aber
unverzichtbare Nachnutzungen des urbanen Kleinstadtgewebes. Eines dieser
vorbildhaften Projekte, die Vaquería Carme de Abaixo, ein ehemaliger Kuhstall,
idyllisch am Fluss Sarela gelegen, zeigt einen sensiblen Umgang mit historischer
Bausubstanz und den alten Steinmauern.
Open End mit Wein und Barbecue.

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Thal # 11 / 06.12.12
otl aicher / was architektur sein könnte
mit
Fritz Auer, Architekt / Eva Moser, Autorin / Wilhelm Vossenkuhl, Philosoph


Wilhelm Vossenkuhl, emeritierter Philosophie-Professor an der LMU München war mit Otl Aicher
befreundet und hat mit ihm an einer Reihe von Projekten zusammengearbeitet. Er stellte
Otl Aichers Beziehung zur Architektur und dessen Aktivitäten vor, dessen Gedanken über die
Abhängigkeit des Denkens vom Licht, und die Gestaltung der Räume für Leben und Arbeiten.
Fritz Auer von Weber + Auer + Assoziierte, bis 2001 Professor für Entwerfen an der Staatlichen
Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, berichtete über die Zusammenarbeit bei der Gestaltung
Olympischen Anlagen für die XX. Olympischen Sommerspiele in München 1972 und über die
Entwicklung dieses Projekts, an dem er maßgeblich beteiligt war. Außerdem stellte er die aktuelle
Initiative der Architektengruppe Olympiapark vor zur Erhaltung der ursprünglichen, unverwechselbaren
Identität aus Landschaft, Architektur und visuellem Erscheinungsbild.
Eva Moser stellte ihre Biographie ‚otl aicher, gestalter’, erschienen bei Hatje Cantz, Ostfildern, vor,
die keine Designgeschichte sein will: Otl Aicher im Kontext von Zeitgeschichte, Politik und Gesellschaft.

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Thal # 10 / 23.03.12
Werner Wirsing, Rainer Hofmann / bogevischs buero München
kollektiv wohnen / kollektiv planen

‚Es drängte mich, nur das zu machen, was ich wirklich begriffen zu haben glaubte. Diese Einstellung hat sich zum überzeugten Streben nach dem Einfachen verdichtet.’
Die Veranstaltung findet leider ohne persönliche Teilnahme von Werner Wirsing statt, er mußte kurzfristig aus gesundheitlichen Gründen absagen. Architekt Rainer Hofmann wird freundlicherweise seine Präsentation mit übernehmen.
So beschreibt der Architekt Prof. Werner Wirsing, was ihm so durch den Kopf ging, als er 1945 sein Architekturstudium beginnen konnte. Bei der unglaublichen Wohnungsnot fing er an, Behelfsunterkünfte zu entwerfen. Mit der Wohnheimsiedlung Massmannplatz München begann dann seine intensive Beschäftigung mit möglichen Formen studentischen Wohnens. Berühmt wurde er mit seinen minimalen ‚Reihenhäuschen’ für das Olympische Dorf 1972 in München. Deren Volumen ist teils geschlossen, teils offen und durch das Achsmaß von 4,20 ihrer zwölf Kanten als Würfel zu denken. Das Reihenhausraster erwies sich zudem als kostengünstiger als ein Hochbau für die mehr als achthundert Wohneinheiten. Neben der Führung seines über sechzig Jahre bestehenden Architekturbüros war er auch Dozent an der hfg, der Hochschule für Gestaltung Ulm und Professor an der Akademie und der Fachhochschule München. 2007 erhielt er den Bayerischen Architekturpreis. Rainer Hofmann, Dipl. Ing. Architekt BDA, von bogevischs buero, wurde 2008 mit seinem Büropartner Ritz Ritzer in Arbeitsgemeinschaft mit Werner Wirsing mit der Totalsanierung der inzwischen als Studentenwohnungen genutzten Bungalows beauftragt. Für diese ‚kritische Rekonstruktion’ wurde dieses Projekt, neben anderen Preisen, für die 9. Architekturbiennale São Paulo ausgewählt. Das Leit- und Orientierungssystem wurde von Otl Aichers Konzept in den heiteren Olympiafarben abgeleitet. Nach seinem Architekturstudium an der TU München, der East-London-Polytechnic sowie an der Iowa State University und Tätigkeiten für verschiedene Londoner Büros, gründete er bogevischs buero 2000 in München und London. Er stellt weitere Projekte kollektiven Wohnens vor.

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Thal # 09 / 10.06.11
Jürg Conzett / Gedanken zum Entwerfen von Brücken / Landscape and Structures

Jürg Conzett ist einer der derzeit renommiertesten Bauingenieure (ETH Zürich), und war mehr als zwanzig Jahre Dozent für Holzbau und Physik an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Chur. Zu seinem neuesten Projekt, dem Kirchturm von Sent im Unterengadin, einem virtuosen Stück Neugotik, wurde er gerufen weil die Struktur bröckelt. An diesem Beispiel schilderte er seine Herangehensweise und stellte die Frage, wann soll man mit dem Entwerfen anfangen? Möglichst spät, zunächst soll man aufnehmen und sich nicht zu früh auf eine mögliche Lösung fixieren. Anhand seines Wettbewerbbeitrags für den Lechsteg in Landsberg sprach er über die städtebauliche Einbindung von Brücken, hier die Situierung zwischen dem Mutterturm-Platz und dem Park. Seine „Dorfbrücke“ in Vals wurde als hochwassersichere Trogbrücke mit tragendem Steinmauerwerk aus heimischem Gneis neu erstellt. Mit dem „Höhenrausch“, zwei temporären hölzernen Gerüstbrücken, die die hölzernen Passagen über den Dächern der Altstadt von Linz mit Übergängen zu den Türmen der Ursulinenkirche ergänzen, kann man erstmals die barocke Ornamentik aus der Nähe betrachten. Der Ingenieurbau wird so zu einem Teil der „Massenkultur“, ähnlich wie es die frühen Alpenstraßen auch waren. Er zeigte historische und zeitgenössische Beispiele mit Gebäudecharakter, die sich gut in ortsbauliche Situationen einpassen und die Landschaft „rahmen“. Die von ihm kuratierte Ausstellung des Schweizer Beitrags zur Architekturbiennale in Venedig 2010 ist noch bis 21.08.11 im Schweizerischen Architekturmuseum Basel zu sehen. www.cbg-ing.ch / www.sam-basel.org/home/ausstellungen/aktuell.html

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Thal # 08 / 25.06.10
JUAN DOMINGO SANTOS / GRANADA / OKUPACIONES / OKKUPATION


Anläßlich der achten Veranstaltung der Vortragsreihe der galerie riedmiller mit dem architekturforum kempten in Thal, Bad Grönenbach, erzählte der spanische Architekt Juan Domingo Santos vom Erleben einer Okkupation, der ’Besetzung’ einer alten Zuckerfabrik bei Granada und zeigte dazu den Kurzfilm des Filmemachers Juan S. Bollain. Die Räume werden wiederhergestellt um sie zum Arbeiten, Wohnen und für Veranstaltungen neu zu nutzen. In deren Turm hat der Professor der ETSA Granada, der sich auch wissenschaftlich mit dem architektonischen Eingriff in bauhistorische Substanz beschäftigt, sein Büro eingerichtet. Im Sommersemester ist er Gast an der Technischen Universität München am Lehrstuhl für Planen und Bauen im Ländlichen Raum. Er stellte einige seiner vielfältigen Projekte vor, die Umnutzung einer alten Wassermühle, ein Stadthaus für einen Zauberer, ein Haus mit Innenhof ohne Boden bei der Alhambra. Sein Werk wurde in die Kollektion des Museum of Modern Art New York aufgenommen, in der Zeitschrift El Croquis 148 sind seine neuesten Arbeiten publiziert. Kongenial übersetzt wurde wieder von Florian Plajer, Architekt an der TU.
www.juandomingosantos.com

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Thal # 07 / 13.11.09
PROF. PETER RAACKE / BERLIN
DESIGN – EIN LEBEN LANG


Einführung und Moderation
Ursula Winkler M.A., Kempten
Volkskundlerin und Kunsthistorikerin.

Peter Raacke berichtete im Gespräch mit Ursula Winkler über Design-Geschichte, wie er sie seit den fünfziger Jahren persönlich ‚erlebt’ und als Produktgestalter teilweise mitgeschrieben hat, seine vielen Begegnungen aus verschiedenen kulturellen Bereichen, die hfg Ulm, die Gründung des Verbandes Deutscher Industrie-Designer und seine derzeitigen beruflichen Kontakte in China. Er war immer dort, wo geistige Aufbruchstimmung herrschte, als Assistent (Klasse Metallverarbeitung) an der Werkkunstschule Darmstadt zur Zeit der Darmstädter Gespräche mit Adorno Anfang der fünfziger Jahre, aber auch einer, der eher macht statt zu theoretisieren. Sein Besteck mono-a (a = alpha = der Anfang) aus dem Jahr 1959 ist noch heute ein gefragter Designklassiker. Die Aufgabe war, ein gut gestaltetes Alltagsprodukt zu kreieren, das mit möglichst wenig Materialabfall herzustellen ist. 2003 wurde er mit der Werkschau ‚50 Jahre Peter Raacke Design’ im Deutschen Technikmuseum Berlin geehrt, 2008 mit der Ausstellung ‚einfach modern’ im Bauhaus-Archiv. www.raackedesign.de / www.mono.de

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Thal # 06 / 15.06.09
MANUEL GALLEGO JORRETO / ARCHITEKT / A CORUNA, GALICIEN
EL PROYECTO, GENERADOR DEL CAMBIO
WANDEL DURCH ENTWURF


Begrüßung Architekt Jörg Heiler, Kempten
Einführung und Übersetzung des Vortrags
Dipl.Ing.univ. Florian Plajer, Technische Universität München

Prof. Dr. Arqu. Manuel Gallego Jorreto trat am Lehrstuhl als Gastkritiker für das Projekt ‚Land Zeichen’ auf, das sich mit dem Schlossberg Bad Grönenbach beschäftigte. Wie ein solches Projekt als Katalysator für seine Umgebung wirken kann, zeigte er in zahlreichen seiner galicischen Projekte. Eines dieser Projekte war die Neugestaltung des Ortszentrums auf der Insel Arousa, einem Fischerdorf, das in den achtziger Jahren eine Verbindung zum Festland erhielt. Nach seinem Studium in Madrid und Tätigkeiten in Oslo und Paris führt er sein Büro in A Coruna seit 1967. www.land.ar.tum.de / www.lehni.ch (Sponsor)

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Thal # 05 / 06.02.09
WEITERBAUEN IN DER ALTEN STADT – EIN GESPRÄCH


Alexander Wetzig, Baubürgermeister Stadt Ulm /
Kay Trint, Trint + Kreuder D.N.A., Köln-Paris /
Stephan Walter, F64 Architekten, Kempten
Begrüßung Dr. Ivo Holzinger, Oberbürgermeister Stadt Memmingen

Alexander Wetzig stellte mit der „Neuen Mitte Ulm“ eine zukunftsweisende städtebauliche Lösung vor. Kay Trint berichtete über das Projekt els – Elsbethenareal/Schrannenplatz Memmingen, Bebauung mit Geschäfts-, Dienstleistungs- und Theatergebäuden – eine neue kulturelle Mitte in der südlichen Altstadt. Stephan Walter erläuterte den Entwurf für ein Geschäftshaus in der Altstadt von Kempten, das von einer interpretativen abstrakten Darstellung der historischen Bebauung bestimmt war.

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Thal # 04 / 07.06.08
PROF. DR. ISO CAMARTIN / ZÜRICH / NEW JERSEY /
FREIHEIT ODER WILLKÜR? ARCHITEKTUR ALS PROVOKATION


Symposium mit Vortrag und nachfolgender Podiumsdiskussion mit den Architekten:
becker architekten, Michael Becker + Franz-Georg Schröck Kempten, Haus Klimczyk
Alexander Nägele, SoHo Architektur, Memmingen, Haus MuUGN
Franz Vogler, Oberstdorf, Wohnhaus Fischer.
Vorstellung der Projekte: Doris Riedmiller, Thal

„Wer gestalterische Traditionen nur nachäfft oder zum zitierfähigen Ornament degradiert, statt sie kreativ umzugestalten und weiter zu entwickeln, verdient nicht den Namen des Baumeisters. Entscheidend sind doch für Form und Materialien das Weiterdenken, das Öffnen und Weiten. Schauspiele zu konzipieren für die Seelen ihrer Auftraggeber: das ist eine bleibende Forderung für Architekten.“
Iso Camartin, in Chur geboren, war nach seiner Studien- und Assistenzzeit in den Fachbereichen Philosophie und Romanistik in München, Bologna, Regensburg, Lyon und Harvard Professor für rätoromanische Literatur und Kultur an der ETH und Universität Zürich bis 1997, und danach Leiter der Kulturabteilung beim Schweizer Fernsehen DRS. Heute ist er freier Autor und Publizist, der einige renommierte Literatur- und Essaypreise erhalten hat. www.becker-architekten.net / www.soho-architektur.de / www.lc-stendal.de (Sponsor)

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Thal # 03 / 11.04.08
ARCHITEKT ETIENNE BORGOS / LONDON / BARCELONA
INTERVENTIONEN / INTERVENTIONS


Begrüßung Gerhard Pahl, Dr. Schütz Ingenieure, Kempten

Etienne Borgos präsentierte fünf Projekte, mit denen er die Herangehensweise seines Teams an die unterschiedlichen Aufgabenstellungen darstellte: Umbau eines Fabrik-Gebäudes von 1920 für die Kunstsammlung der LTB Foundation in London, sowie der historischen Art Nouveau Markthalle Mercado de Colon in Valencia, für diesen Ort erarbeitete er auch einen städtebaulichen Entwurf, die Neubauten Soho House in Los Angeles und ein Privathaus in Sotogrande. Zusätzlich zu seinem Architekturstudium an der Yale University und der AA School of Architecture London besuchte er auch die Schule für Gestaltung in Basel. In Rotis arbeitete er an einer Dokumentation über den Grafiker Otl Aicher. Er war zehn Jahre Associate und Projektleiter bei Foster + Partners, London, seit 2001 selbständig, zunächst mit Simon Dance und seit 2008 mit Nadine Pieper. www.borgospieper.com / www.lista-office.com (Sponsor)

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Thal # 02 / 26.10.07
ARCHITEKT TITUS BERNHARD / ARCHITEKTUR UND SINNE


Begrüßung Rainer Lindermayr, F64 Architekten, Kempten

Der Vortrag von Titus Bernhard war gewissermaßen eine Zeitreise, die aufzeigte, wie sich seine eigene Auseinandersetzung mit Architektur von der Klassischen Moderne als Ausgangspunkt hin zu einer eigenständigen, sinnlich orientierten, ‚phänomenologischen’ Architektur entwickelt. Er führte Beispiele aus der Kulturgeschichte an, von den komplexen Geometrien und Formen im Barock bis zur Malerei des Abstrakten Expressionismus, mit einer Gegenüberstellung von Tadao Andos Bauten aus Beton mit Eduardo Chillidas Papierarbeiten. Er stellte Projekte seines 1994 in Augsburg gegründeten Büros vor, das Haus 9x9, Haus K, Rathaus Bernried am Starnberger See und das Fußballstadion für den FC Augsburg. www.titusbernhardarchitekten.com / www.wilde-spieth.com (Sponsor)

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Thal # 01 / 27.09.07
PROF. EUGEN GOMRINGER / ARCHITEKTUR UND KONKRETE POESIE –
STRUKTUR UND INTUITION


Begrüßung Franz-Georg Schröck, becker architekten, Kempten

Eugen Gomringers Beziehung zur Architektur entstand über seine Bekanntschaft als Leiter des Schweizer Werkbunds mit Le Corbusier, Walter Gropius u.a. und seine Zusammenarbeit mit Max Bill an der hfg Ulm. In der Konkreten Poesie geht es um die Strukturbildung, die reine Grammatik des sprachlichen Kunstwerks, um die Freisetzung des Wortes und anderer Elemente. Er führte mit Bildbeispielen aus der Architektur und der Konkreten Poesie vor, wie sich auch das Haus in seiner Struktur zu einem visuellen Gedicht wandelt, nicht in seiner äußerlichen Erscheinung, sondern mehr noch in seinem Satzbau. Heidegger: „Beide, Satzbau und Dingbau, entstammen in ihrer Artung und in ihrem möglichen Wechselbezug einer gemeinsamen ursprünglichen Quelle.“ Eugen Gomringer ist 1925 in Bolivien geboren, in der Schweiz aufgewachsen, von 1978 bis 1990 Professur für Theorie der Ästhetik an der Kunstakademie Düsseldorf, führender Vertreter der Konkreten Poesie und Sammler Konkreter Kunst. www.kunsthaus-rehau.de / www.erik-joergensen.com / www.targettipoulsen.com

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DR. MANFRED SACK, HAMBURG / DAS ALTE NEU – DAS NEUE ALT?

Vorläufer der Veranstaltungsreihe Thal # am 27.11.97 in der Stadthalle Memmingen
Begrüßung Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger, Memmingen
Einführung Christa Koch, München

„In welchem Style sollen wir bauen?“ Diese Frage wurde vor mehr als 150 Jahren von Karl Friedrich Schinkel anlässlich seiner Entwürfe für die Werdersche Kirche in Berlin gestellt. Restaurierung, historisierende Rekonstruktion oder moderne Architektur – zwischen diesen Polen spannt sich ein breites Spektrum an Möglichkeiten, wenn es darum geht, mit alter Bausubstanz angemessen umzugehen. Manfred Sack war seinerzeit der wohl bekannteste Architekturhistoriker und –kritiker im deutschsprachigen Raum, Redakteur der „Zeit“ von 1959 bis 1994, und Verfasser zahlreicher Bücher mit den Schwerpunkten Architektur und Städtebau, Landschaftsplanung und Design. Publikation des Vortrags in „Die alte Stadt“, Zeitschrift für Stadtgeschichte, -soziologie und Denkmalpflege. Veranstalter. Doris Riedmiller, Memminger Kulturrat mit dem Kulturamt Stadt Memmingen und der Heimatpflege Memmingen e.V.

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